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8. September 2011

CuroControl – die Innovation?!

Autor: Carmen Bernzen | CuroCon GmbH am Donnerstag, den 8. September 2011
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Die Firma CuroCon zeichnet sich unter anderem durch ihre langjährige Erfahrung im Bereich der Automatisierungstechnik für industrielle Prüfanlagen aus.
Es ist den Mitarbeitern von CuroCon gelungen, standardisierte Prozesse durch eigene Produkte zu ergänzen. Ein selbst entwickeltes Produkt der Firma CuroCon ist das System „CuroControl“, das sich vor allem durch einfache Bedienbarkeit und durch universelle Einsetzbarkeit auszeichnen soll.
Inwieweit es diesen Anforderungen tatsächlich entspricht, wie genau das CuroControl funktioniert und was an diesem Produkt so innovativ sein soll – dazu habe ich Im Folgenden den Projektleiter des CuroControl, Joachim Petersen, befragt.

Guten Tag Herr Petersen, was für ein Produkt verbirgt sich hinter dem Namen „CuroControl“?

Das CuroControl ist eine Prüf- und Automatisierungsumgebung für Prüfstände,  die  von uns selber entwickelt wurde. Wir von der Firma CuroCon programmieren die gesamte Umgebung und automatisieren damit verschiedene Prüfstände.

Wie kam es denn überhaupt zu der Idee des CuroControl?

Die Idee des CuroControl ist es, ein möglichst flexibles System zu entwickeln. Früher wurde üblicherweise jede Anlage einzeln programmiert. Das CuroControl ist darauf ausgelegt, dass wir nicht mehr programmieren, sondern nur noch parametrieren, das heißt, die Basissoftware ist immer die gleiche und wir passen die Visualisierung, die Signale, die wir aufnehmen, und die Reaktionen nur noch über Datenbänke an.

Wer hat alles bei der Entwicklung mitgewirkt?

Bei der Entwicklung haben verschiedene Mitarbeiter von CuroCon mitgewirkt.
Die Initiatoren waren Bernhard Müller und Michael Wißbach, die schon damals die Grundideen des CuroControl hatten. Am Produkt gearbeitet haben seitdem schon verschiedenste Ingenieure, aber auch Praktikanten. Momentan bin ich sozusagen der Projektleiter für das CuroControl, werde aber im Wesentlichen von Mirnes Omerovic unterstützt.

Und woher stammt schließlich der Name „CuroControl“?

Der Name stammt im Endeffekt aus dem Firmennamen. Mit dem CuroControl kontrollieren wir eine Anlage, daher der Name „CuroControl“.

Wie viel Zeit steckt in der Entwicklung dieses Systems?

Nunja, man redet ja immer so schön von „mannjahren“ Arbeit. Das ist schwer zu sagen, ich selbst arbeite an dem System seit etwa 4 ½ Jahren. Davor wurde allerdings auch bereits seit einem Jahr daran gearbeitet. In der Entwicklung ist das System also jetzt schon seit 5 ½ Jahren, in der Applikation seit 4 ½ Jahren. Im Schnitt waren etwa 1 ½ – 2 Mann an der Entwicklung beschäftigt.

Gab es denn auch Probleme bei der Entwicklung des CuroControl?

Ja. Gerade in den Anfangszeiten war zum einen unsere Programmierumgebung noch nicht so weit wie sie es heute ist, zum anderen haben wir bei den ersten Projekten beim Kunden falsche Hardware eingesetzt. Da die anfänglich benutzte Hardware im Zusammenspiel mit der Software nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt hatten, entstanden einige Probleme mit den Prüfständen.
Natürlich muss man anfangs auch erst einmal lernen, wie das Ganze richtig laufen soll.

Welche Zielgruppe soll mit dem CuroControl angesprochen werden und welchen konkreten Nutzen dürfen die Käufer von diesem Produkt erwarten?

Konkrete Zielgruppe ist jeder, der eine kleine, mittlere, unter Umständen sogar eine große Anlage automatisieren will.
Das CuroControl ist eine industrielle Automatisierung – es bietet die Möglichkeit für vollautomatische Prüfabläufe.
Wir haben die Möglichkeit die Funktionen des Prüfstandes im Handbetrieb zu nutzen, können diese Handbetriebsebene aber auch in der Hinsicht automatisieren, dass  automatische reproduzierbare Prüfläufe machbar sind.
Jeder, der vergleichbare Tests mit seinem Produkt machen möchte, ist potentieller Kunde für das CuroControl.

Wodurch zeichnet sich das CuroControl Ihrer Meinung nach also besonders aus?

Das Besondere am CuroControl ist die Flexibilität.
Es ist universell einsetzbar. Als Basis benutzen wir keine Sonderhardware, sondern industrielle Hardware. Die verschiedenen Komponenten dafür sind auf dem freien Markt alle recht schnell verfügbar und bei Bedarf kann sich der Bediener sein System so auch selbst konfigurieren und anpassen.

Und wie sind die bisherigen Erfahrungen mit dem Produkt?

Unsere Erfahrungen mit dem CuroControl sind bisher recht gut. Wie sagt man so schön: „Der Kunde droht mit Auftrag.“ – Das hat seinen Grund.
Bisher ist das CuroControl bei allen Kunden, bei denen wir es eingesetzt haben, auf positiven Anklang gestoßen.

Wurde dennoch mehr von dem Ergebnis des Produktes erwartet oder erfüllt es seinen Zweck in vollem Umfang?

Ich würde schon sagen, dass wir mittlerweile sehr nah an der Verwirklichung unserer Vorstellungen sind. Wir Ingenieure geben uns selten zufrieden mit dem, was wir erreicht haben, auch wenn es sämtlichen uns gestellten Anforderungen entspricht. Wir denken uns immer wieder neue Funktionalitäten aus und entwickeln neue Konzepte. Daher übertreffen wir in der Regel die Anforderungen, die der Kunde an uns gestellt hat.

Damit hat sich wohl auch meine Frage, ob noch weiter an der Verbesserung des CuroControl gearbeitet wird und ob noch mit weiteren Verbesserungen zu rechnen ist, erübrigt?

Das ist eine kontinuierliche Entwicklung. Das ist ja gerade der Reiz an der Ingenieurtätigkeit – wenn die Entwicklung irgendwann still stehen bleibt kann das System nicht mehr leben, dann geht es irgendwann nicht mehr.

Und nun zu meiner letzten Frage für heute: Wo sehen Sie das CuroControl in der Zukunft?

…auf der ganzen Welt *lacht* überall dort, wo es gebraucht wird. Wir nehmen schon an, dass es in Zukunft vermehrt für kleinere und mittlere Anlagen eingesetzt wird und somit auch noch eine größere Verbreitung findet.

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