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26. November 2010

Wirkungsgradbestimmung (Muschelkurve) Elektromotor

Autor: Michael Wissbach | CuroCon GmbH am Freitag, den 26. November 2010
Muschelkurve Wirkungsgradkennfeld Elektromotor

In unserem Prüfkonzept für elektrische Traktionsantrieb ist ein zentraler Punkt das Vermessen der Wirkungsgrade der elektrischen Antriebsmotoren. Aus dem Bereich der Verbrennungsmotoren sind diese Wirkungsgradkennfelder bekannt unter dem Begriff Muschelkurve.

Die Wirkungsgradkennlinien werden in CuroContract vollautomatisch vermessen. Dazu werden die verschiedenen Arbeitspunkte angefahren und die Punkte des Kennlinienfeldes aufgenommen. Im Vergleich zum Verbrennungsmotor hat ein Elektromotor ein sehr großen Bereich mit gutem Wirkungsgrad. In der 2D-Darstellung kann man erkennen, dass nur bei kleinen Drehmomenten oder bei kleinen Drehzahlen der Wirkungsgrad sinkt. Muschelkurve Wirkungsgradkennfeld Elektromotor

Dies ist einfach dadurch zu begründen, dass wenn keine Arbeit verrichtet wird alle Energie, die zur Magnetisierung und zur Aufrechterkaltung des Drehmomentes in die Maschine fließt rein als Verluste zu rechnen sind. Bei einem Verbrennungsmotor gibt es nur einen Punkt bezüglich Drehzahl und Drehmoment, in dem ein Verbrennungsmotor den höchsten Wirkungsgrad hat. Dadurch sieht das Kennfeld ähnlich aus, wie die Oberfläche einer Muschel. Daher der Name.

In CuroContract können die Messergebnissse in der Diagrammdarstellung per Klick auch umgeschaltet werden auf eine animierte 3D-Darstellung.

Muschelkurve Wirkungsgradkennfeld Elektromotor

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